Nachgefragt: Interview zum BankColleg mit Jan Eilert

Mein Name ist Jan Eilert, ich bin 25 Jahre alt und bin seit 2013 bei der Dortmunder Volksbank.

Nach Abschluss meiner Ausbildung im Januar 2016 war ich drei Jahre im Markt, darunter zweieinhalb Jahre in unserer Hauptstelle in Dortmund, als Kundenberater tätig. Seit 2019 absolviere ich ein Traineeprogramm bei der Dortmunder Volksbank.

Im Anschluss an meine Ausbildung habe in Dortmund den Bankfachwirt und den Bankbetriebswirt gemacht. Nach erfolgreichen Abschlüssen konnte ich in diesem Jahr ebenfalls den diplomierten Bankbetriebswirt bei der ADG in Montabaur abschließen.

Das klingt nach einem sehr erfolgreichen Start in das Arbeitsleben! Was ist denn aus deiner Sicht das Besondere am BankColleg?

Das Einzigartige ist aus meiner Sicht der Austausch mit den vielen verschiedenen Menschen, auf die man während seiner Studienzeit am BankColleg trifft. Dadurch, dass wir in diesem Jahr mit 13 Leuten ein recht kleiner Kurs in Montabaur waren, fiel es uns insgesamt leichter, uns schneller kennenzulernen. Das hat die Zeit und vor allem die langen Wochenenden zu einer guten Zeit gemacht. Aber auch der Austausch über Themen, die die verschiedenen Banken aktuell bewegen, war sehr interessant.

Mit den „Menschen“ sind neben den Teilnehmern auch die unterschiedlichen Dozenten gemeint, die teilweise verschiedene Stationen in ihrem Berufsleben hinter sich haben und von ihren Erfahrungen berichten konnten.
 

Und welche Inhalte haben dir besonders gut gefallen und warum?

Mir persönlich haben besonders gut die Themen gefallen, die etwas mit Vertrieb zu tun hatten. Dies waren zum Einen Teile aus dem Bereich „Markt und Vertrieb“, z.B. Themen wie Kundensegmentierung, verändertes Kundenverhalten oder die zukünftige Ausrichtung des Vertriebes der Genossenschaftsbanken und zum anderen Themen aus „Gesamtbanksteuerung“, hier insbesondere die Kalkulation von Kundengeschäften als Voraussetzung für vertrieblichen Erfolg.
Ein anderes „großes“ Thema, das fast an jedem Wochenende durchleuchtet wurde, war die Digitalisierung. Besonders gut gefallen haben mir daran die verschiedenen Ansichten und Ideen der Teilnehmer.

Welche Relevanz haben aktuelle Themen?

Die Themen, die aktuell alle Banken beschäftigen und teils vor Herausforderungen stellen, wurden in vielen Vorlesungen thematisiert. Das Positive dabei war, dass wir die Themen immer aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet haben. Mal aus der Sicht einer Führungskraft, ein anderes Mal aus Sicht des Vertriebes.
Für mich lag der größte Mehrwert besonders darin, tiefer in gesamtbankbezogene Themen einzusteigen und dort mein Wissen zu erweitern. Dies war eine perfekte Ergänzung zu meinem Traineeprogramm. Ich sehe jetzt neben dem individuellen Kunden bzw. Kundengeschäft auch, wie sich dieses auf die Bank auswirken kann, wie z.B. auf die Eigenmittel, die eine Bank vorhalten muss. Das Bewusstsein für dieses Thema ist jetzt ausgeprägter.

Worauf wird deiner Meinung nach im BankColleg besonderen Wert gelegt?

Es wird viel Wert auf aktuelle Themen und Entwicklungen gelegt, die die Genossenschaftsbanken betreffen, wie z.B. Megatrends, Digitalisierung und, welche Chancen sowie Risiken dadurch entstehen, um bei den Teilnehmern eine offene und konstruktive Diskussion entstehen zu lassen.

Warum würden Sie das BankColleg weiterempfehlen?

Zunächst mal finde ich es gut, dass das BankColleg in die drei Stufen eingeteilt ist. Es lässt somit zu, die Stufen flexibel an seine persönliche Situation, sowohl privat als auch beruflich, anzupassen.
Des Weiteren ist neben der vermittelten Theorie der hohe Praxisbezug zu erwähnen: Schon damals nach der Schule war mir wichtig etwas konkret zu erlernen und nicht ohne ein berufliches Ziel zu studieren.

Ein weiterer Punkt, den ich bereits zu Beginn ansprach, ist das Netzwerk, welches man sich beim BankColleg aufbauen kann. Gerade beim diplomierten Bankbetriebswirt kommen die Leute aus allen möglichen Regionen nach Montabaur. Es ist schön, wenn man sich auch in Zukunft zu dem ein oder anderen Thema austauschen kann.

Vielen Dank für das Interview!

Veröffentlicht am: 01.08.2019

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