Bankfachwirt BankColleg - Ein halbes Jahr dabei. Wie läuft's?

Julia Rose, Dortmunder Volksbank eGMein Name ist Julia Rose, ich bin 21 Jahre alt und arbeite als Kundenberaterin bei der Dortmunder Volksbank eG.

Vor knapp einem Jahr habe ich meine Ausbildung erfolgreich beendet. Damit stellte sich natürlich die Frage, wie es für mich als ausgebildete Bankkauffrau weitergehen sollte. Eins war auf jeden Fall klar, nämlich, dass ich mir noch weitere Qualifikationen aneignen möchte, um mir in der Bank weitere Türen zu öffnen. Und das am besten in Form eines berufsbegleitenden Studiums, um weiterhin Praxiserfahrungen sammeln und Geld verdienen zu können.

Somit stand ich vor der Wahl, ob ich direkt einen Bachelor über die ADG Business School oder meinen Bankfachwirt über das BankColleg machen möchte. Da es mir wichtig ist, kontinuierlich zu lernen und dabei regelmäßig Unterricht mit Dozenten zu haben, denen ich meine Fragen stellen kann, habe ich mich für den Bankfachwirt entschieden. Zudem habe ich mir hier die Möglichkeit offengehalten, meinen Bachelor noch zu einem späteren Zeitpunkt machen zu können.

Natürlich ist es erst einmal ungewohnt, sich samstags morgens aus dem Bett zu quälen und in die Vorlesungen zu setzen. Aber genau dieses regelmäßige Lernen ist für mich super wichtig. Ein weiterer großer Vorteil ist, dass ich trotzdem am Wochenende zu Hause bin, man Freunde treffen kann und im eigenen Bett schläft.

Das Wissen, was wir brauchen, können wir uns auf verschiedenste Wege aneignen. Ob es die Vorlesungen und Webinare, das Studienwerk, die Lernvideos, eTests oder Arbeitsaufträge mit dem Feedback unserer Dozenten sind, für jeden Lerntypen ist etwas dabei. Besonders gut finde ich, dass wir jederzeit und von überall Zugriff auf die Lernmittel haben, da uns diese in der Onlineplattform VR-Bildung zur Verfügung stehen.

Ich persönlich bin noch in der Phase zu testen, was für mich am besten funktioniert. Im 1. Semester habe ich die Lerneinheiten im Studienwerk gelesen und probiert, alle zugehörigen Arbeitsaufträge zu bearbeiten. Somit hatte ich immer direkt ein Feedback vom Dozenten, ob ich das Gelesene auch richtig verstanden habe. Da dies aber auch sehr zeitintensiv ist, war ich ehrlich gesagt am Anfang ein wenig verunsichert, wie ich das alles zeitlich auf die Reihe bekommen soll. Aber auch hierbei wurde ich nicht allein gelassen und habe Tipps von meinen Dozenten bekommen, die den Druck für mich deutlich reduziert haben.

Für das nächste Semester habe ich mir vorgenommen, weiterhin zuerst immer die Lerneinheiten zu lesen, aber auch mal die Lernvideos auszuprobieren, um vielleicht etwas Zeit zu sparen. Eines ist auf jeden Fall klar, um den ganzen Stoff drauf zu haben, muss man wirklich etwas tun. Deshalb probiere ich unter der Woche immer, ein bisschen von den Themen aus den Vorlesungen zusammenzufassen und mir Lernzettel zu schreiben, um vor der Semesterprüfung nicht mehr so viel Stress zu haben.

Ich befinde mich jetzt am Anfang des 2. Semesters und habe somit schon eine Semesterprüfung geschrieben. Ich finde es super, dass in den Prüfungen auch wirklich nur die Themen abgefragt werden, die wir in dem Semester gelernt haben. Somit kann ich mich wirklich intensiv mit der Thematik beschäftigen und lerne nicht nur oberflächlich, wie ich es tun würde, wenn immer der gesamte Stoff des Studiums abgefragt werden könnte, wie z. B. in meiner IHK-Abschlussprüfung zur Bankkauffrau. Zur Vorbereitung auf die Prüfung und um sein Wissen noch zu festigen, sind die eTests auch sehr hilfreich. Man beantwortet die Fragen oder löst die Aufgaben und bekommt zum Schluss direkt eine Auswertung angezeigt. Natürlich sind Prüfungen nichts Tolles, aber nach der 1. Semesterprüfung kann ich auf jeden Fall sagen, dass die Aufgaben fair gestellt sind und auch wirklich nur das abgefragt wird, was vorher vermittelt wurde.

Ich könnte jetzt kein bestimmtes Fach als mein absolutes „Lieblingsfach“ herausstellen, aber BWL und Recht machen mir bisher am meisten Spaß. An BWL gefällt mir, dass wir allgemeines wirtschaftliches Wissen vermittelt bekommen, welches nicht nur auf die Bankenwelt gemünzt ist.

Das Spannende an den Vorlesungen in Recht ist, dass jeder Fall anders gestrickt ist und wir immer auf die kleinsten Details achten müssen, um auf ein schlüssiges Ergebnis zu kommen. Da unser Dozent selbst auch Anwalt ist, kann er viel aus der Praxis berichten und somit wird der Unterricht viel lebhafter.

Abschließend kann ich sagen, dass das BankColleg die richtige Entscheidung für mich war. Stand jetzt, werde ich auch auf jeden Fall noch meinen Bankbetriebswirt über das BankColleg machen, um mein Wissen und meine Chancen noch zu erweitern.

Veröffentlicht am: 24.01.2019

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