Alle feiern Karneval und du sitzt in der Vorlesung – das nervt! Mit der richtigen Einstellung überstehst du den Tag!

Du hast vor nicht mal fünf Minuten zuletzt auf‘s Handy geschaut und schon wieder 48 neue Nachrichten? Gefühlt feiern alle deine Freunde seit früh morgens Karneval, schicken die besten Bilder mit lustigen Kostümen, Partystimmung und Unmengen Konfetti. Sie lachen, feiern, trinken und haben einfach nur Spaß? Du dagegen siehst müde auf die Uhr im Seminarraum und fragst dich ernsthaft, ob die Zeiger rückwärtslaufen. Der Dozent spricht von kryptischen Dingen, die du nicht verstehst. Die Vorlesung ist alles, außer spannend – und deine Freunde feiern. Es nervt und deswegen bist du jetzt genervt. Irgendein Gefühl zwischen Langeweile und Aggression breitet sich in dir aus.

Du fragst dich, wie du diesen Tag überstehen sollst? Wir helfen dir dabei!

Unser Ratschlag: Wenn du die Situation nicht ändern kannst, ändere etwas an deiner Einstellung!

Folgende fünf Tipps helfen dir dabei:

 

1. Benenne das Problem mit der Was-Frage!
 
Viele Fragen beschäftigen sich mit dem „Warum“: „Warum bin ich wütend? Warum befinde ich mich gerade in dieser Situation? Warum bin ich diese Art von Person?“. Forscher haben herausgefunden, dass sich Fragen nach dem Warum wie eine Wahrheit anfühlen, aber oft falsch sind. Zudem führen Warum-Fragen häufig zu unproduktiven negativen Gedanken. Um objektiv, zukunftsorientiert und selbstbestimmt zu denken, sollten wir Was-Fragen stellen. Anstatt sich zu fragen „Warum bin ich so wütend?“, sollte man sich überlegen: „Was sind Situationen, die mich wütend machen und was haben sie gemeinsam?“ Frag dich also aktuell: „Was benötige ich, um mich auf die Vorlesung zu konzentrieren und meine feiernden Freunde auszublenden?“

 

2. Gestehe dir ein, dass es dir nicht gut geht!
 
Bevor du deine Einstellung ändern kannst, musst du sie zuerst als Ursache für deine Gefühle anerkennen. Sobald du akzeptieren kannst, dass dir deine Einstellung im Weg steht, kannst du sie aktiv verändern. In unserem Fall ist die Ursache weitgehend klar: Alle feiern – du sollst lernen!

 

3. Die wenigsten Situationen sind nur schlecht. Frag dich also, was gut daran ist!
 
Stanford-Psychologin Dr. Carol S. Dweck hat erforscht, dass die wenigsten Situationen ausschließlich schlecht sind. Es liegt an uns, das Gute daran zu finden. Unser Gehirn funktioniert dabei wie eine Suchmaschine. Was wir fragen bestimmt, welche Antworten wir bekommen. Also beantworte dir folgende Fragen:
 
Was ist gut an dieser Situation? Oder wenn dir so gar nichts einfällt: Was könnte ich gut daran finden, wenn ich irgendwas gut daran finden müsste?
 
Was kann ich aus dieser Erfahrung lernen?
 
Was kann ich mir heute Gutes tun?
 
Wofür bin ich dankbar?
 
 

4. Lenk´ deine Einstellung um!
 
Du kannst deine Einstellung verändern. Dabei richtest du den Fokus auf dich selbst und nicht auf die äußeren Umstände: „Ich gebe heute mein Bestes, unabhängig davon, dass meine Freunde Karneval feiern und ich in der Vorlesung sitze!“
 
 

5. Sei optimistisch! Morgen sieht die Welt schon anders aus!
 
Diese Session musst du ein wenig zurückstecken! Aber in nur 250 Tagen am 11.11.2019 geht es wieder los und dann gibst du wieder richtig Gas!

 

Quellen:

Dweck, C. S. (2017): Mindset: Changing the way you think to fulfil your potential, New York.

Goleman, D./ Kaplan, R. S./ David, S. (2019): Self-awareness, Boston.

myMonk (2017): Wie man seine Einstellung ändert, wenn man die Situation nicht ändern kann, online: https://mymonk.de/einstellung-aendern/ [Stand: 20.02.2019].

 

Veröffentlicht am: 28.02.2019

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